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Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei

- Nach 34 Jahren wird Patrick Barthels neuer CEO der OQEMA Gruppe und löst damit Peter Overlack ab, der als Vorsitzender in den Aufsichtsrat wechseln wird.

- Vor diesem Hintergrund wird der Vorstand der OQEMA Gruppe mit Patrick Barthels als CEO, Hartmut Kunz als CFO und Philipp Junge als COO neu aufgestellt.

 

Von links nach rechts: Hartmut Kunz (CFO), Philipp Junge (COO) und Patrick Barthels (CEO-designate)

Liedberg, 22 Juni 2022

„Nach 34 Jahren muss es auch mal gut sein“, so Peter Overlack, CEO und Familiengesellschafter der OQEMA AG, eines führenden Chemiedistributionsunternehmens in Europa mit Sitz in Liedberg. 

„Es hat immer Spaß gemacht! Eigentlich wollte ich ja immer Künstler werden oder Maler oder Architekt, weil ich das Gestalten von Dingen so mag – aber dann habe ich gemerkt, dass auch das Gestalten einer Firma aufgefasst werden kann wie ein schöpferischer Prozess“, sagt Peter Overlack.

Er wird nun mit 65 Jahren in den Altersruhestand treten, für beratende Aufgaben und einige wenige Spezialprojekte, ganz am Rande, in der näheren Zukunft aber weiter zur Verfügung stehen – und in den Aufsichtsrat der OQEMA AG wechseln. „Mich kann man nicht ersetzen“, so Peter Overlack weiter. „Wir haben es also auch gar nicht erst versucht. So viel Overlack hält eine Firma nicht zwei Generationen hintereinander aus“, lacht er. 

Vor diesem Hintergrund wurde der Vorstand der OQEMA Gruppe neu aufgestellt. Die klassische Positionsbezeichnung CEO übernimmt am 1. Juli 2022 Patrick Barthels, der das Feld dann noch für drei Monate gemeinsam mit Peter Overlack als Co-CEO bespielt. Zum 30. September 2022 tritt Peter Overlack ganz aus dem Vorstand aus, und Patrick Barthels übernimmt die Führung des Unternehmens. 

„Wir haben immer“, so Patrick Barthels, „ein Führen im Team, ein Entwickeln des Unternehmens auf Zuruf zusammen mit den anderen Führungskräften praktiziert – und so verstehe ich mich hier nicht in irgendeiner Form als ‚Chef‘. Ich bin, im besten Falle, primus inter pares – wir werden auch weiterhin auf Augenhöhe miteinander umgehen. Wir sind agil und entscheiden schnell, wollen weiter stark wachsen. Das geht am besten unbürokratisch“, schließt Patrick Barthels ab.

Unverändert bleibt Hartmut Kunz für die Ressorts Finanzen, Verwaltung, Marketing, Legal, IT, Compliance und Digitalisierung zuständig. Er betreibt aktuell seit einigen Jahren den vollständigen Umbau der IT-Lösung des Unternehmens und ist gut ausgelastet.

Neu in den Vorstand tritt Philipp Junge ein. Er hat in den letzten 14 Jahren bei Lanxess gearbeitet und war dort in verschiedenen Leitungsfunktionen aktiv. Die Herausforderung, in einem mittelständisch geprägten Umfeld wirksam zu werden, hat ihn gereizt. Er hat den Wechsel zur OQEMA Gruppe angetreten und am 1. Juni 2022 als Chief Operating Officer (COO) begonnen. 

Sowohl Philipp Junge als auch Patrick Barthels werden einen starken Vertriebsfokus haben. So wird das Unternehmen in seiner Entwicklung eine noch deutlichere Vertriebsausrichtung verfolgen. Philipp Junge ist darüber hinaus verantwortlich für das Spezialitätensegment, Logistik, Nachhaltigkeit und Services sowie Strategie. 

Alle vier, der Scheidende und die „new kids on the block“, sind zuversichtlich, dass das gute Entscheidungen sind und dass der OQEMA weiter eine gedeihliche Entwicklung bevorsteht.

Jürgen von Wendorff, Mitglied des Aufsichtsrats der OQEMA AG, zitierte angesichts dieser Änderungen einen seiner Lieblingssprüche von Sepp Herberger, dem deutschen Fußballbundestrainer in den fünfziger Jahren: „Elf Freunde sollt ihr sein!“ Das ist ein gutes Signum, so empfindet es die OQEMA.